SWR - HB9DLF

HB9DLF
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SWISS AMATEUR RADIO STATION
CANTON AARGAU LOCATOR JN37XH CQ 14 ITU 28
LETZTE AKTUALISIERUNG 1. DEZEMBER 2017
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HAM RADIO 2018 1-3 . JUNI

SWR

HILFREICHES


Das S symbolisiert die  Signalstärke (d.h. die Feldstärke bzw. die Spannung an einem definierten  Widerstand von 50 Ohm) am Empfängereingang und Sie wird in einer S0-  bis S9-Teilung dargestellt.

Obwohl es theoretisch so gedacht war,  ist das S-Meter in der Praxis kein absoluter Signalstärkeindikator,  sondern höchstens als relativer Indikator für zwei Signale verwendbar.  Allenfalls kann man es noch zum Vergleich des Signals mit dem  individuellen Rauschen verwenden.

Ein S-Meter Instrument weist  die Änderung der Signalstärke in 6 dBm Schritten aus. Jeweils 6 dBm sind  eine S-Stufe. 0dBm steht für eine Leistung von 1mW bezogen auf 50 Ω.

Zur  Kalibrierung wird ein Signalgenerator mit einem 50Ohm-Ausgang mit dem  50Ohm-Antenneneingang verbunden. Am Generator werden 50 μV oder -73 dBm  eingestellt. Das S-Meter Instrument sollte nun S9 anzeigen oder muß  nachjustiert werden. Man kann sich auch einen kleinen Aufkleber an das  Gerät kleben.

Oder nach der folgenden Tabelle.

S-Meter Anzeige Spannung an 50 Ohm in uV dBm:

S0    0,1 μ -127 dBm
S1    0,2 μV -121 dBm
S2    0,4 μV -115 dBm
S3    0,8 μV -109 dBm
S4    1,58 μV -103 dBm
S5    3,16 μV -97 dBm
S6    6,3 μV -91 dBm
S7    12,6 μV -85 dBm
S8    25 μV -79 dBm
S9    50 μV -73 dBm
S9+10 dB 158 μV -63 dBm
S9+20 dB 500 μV -53 dBm
S9+40 dB 5 mV -33 dBm


(Diese  Werte beziehen sich auf Frequenzen unterhalb 30 MHz, immer bezogen auf  50 Ω. Im VHF Bereich rechnet man mit Werten 20 dBm geringer. Also S9 mit  5 μV oder -93 dBm)

Jetzt zur Praxis: wenn jemand sagt, sein Beam  habe “12dB Gewinn gegenüber seinem Dipol”, dann muß sich auf dem  S-Meter ein Unterschied zwischen z.B. S7 am Dipol und S9 am Beam  ergeben, also um zwei S-Stufen. In Wahrheit ist es aber nur eine  S-Stufe, also 6dB. Vermutlich waren dann die 12 dB übertrieben.

Nun zu Leistungsunterschieden.

Angenommen,  man erzeugt mit 100 Watt und einen S8-Wert an der Gegenseite. Nun  reduziert man um 1/4 auf 25 Watt. Das S-Meter sollte dann eine S-Stufe  weniger anzeigen, also S7. Eine weitere Reduzireung um 1/4 bedeuten 6  Watt Ausgangsleistung. Das sollten S5 sein.

Der Unterschied zwischen 100 Watt und 6 Watt sind also 2 S-Stufen oder 12 dB.

Wenn  man nun weiter auf 1 Watt bzw. 250 mW Ausgangsleistung reduziert, dann  haben wir ein S4- bzw. ein S3-Signal, das allerdings geringer ist als  das lokale Rauschen auf der Gegenseite.

Die Leistungsreduzierung von 100 Watt auf 1 Watt sind also 3 S-Stufen, und von 100 Watt auf 250 mW sind 4 S-Stufen.


Eine andere Möglichkeit besteht darin, den gehörmäßigen Eindruck zu verwenden. Gemäß der folgenden Einteilung:

S1 – äußerst schwaches Signal, kaum wahrnehmbar
S2 – sehr schwaches Signal
S3 – schwaches Signal
S4 – praktisch ohne Schwierigkeiten lesbar
S5 – ausreichendes Signal
S6 – gutes Signal
S7 – sehr gutes Signal
S8 – starkes Signalstarkes Signal
S9 – äußerst starkes Signal


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Ehemals Berufslehre als Elektromechaniker und danach Streckenlokführer. Seit 1999 im Aussendienst als Servicetechniker
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Lizenziert sei 1978 Damals noch mit Pfilicht der CW-Prüfung für Kurzwelle . Mit einem ca 15 jährigen Unterbruch bin ich seit 2013 wieder aktiv
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